Moosbeerweg

Neubau von zwei Wohnhäusern in Hamburg-Bramfeld

Wohnen auf ehemaliger Grünfläche
Entwurfsbestimmend war zum einen der große Baumbestand. Die Gebäude wurden quasi um die Bäume herum geplant, so dass 20 der 24 großen Bäume erhalten werden konnten. Zum anderen sollte entgegen der B-Plan-Festlegung aus städtebaulichen Gründen keine Riegelbebauung realisiert werden. Stattdessen reagiert das Konzept in seiner offenen Bauweise mit zwei Punkthäusern angemessen auf die in zweiter Reihe stehenden Einfamilienhäuser. Der Wohnungsschlüssel sieht eine ausgewogene Mischung aus 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen zwischen 66 und 128 m² Wohnfläche vor. Alle Wohneinheiten und die gemeinsame Tiefgarage können mit dem Aufzug barrierefrei erreicht werden. Der Charakter des Bestandsgrundstücks mit seiner baumumstandenen offenen Wiesenfläche wurde in der Gestaltung der Außenanlagen wieder aufgegriffen. Dieses Projekt entstand 2010 aus dem „Wettbewerb der Ideen“ der Stadt Hamburg. Unternehmen der Wohnungswirtschaft konnten Wohnkonzepte auf bislang unbebauten städtischen Grundstücken vorschlagen.

Besonderheiten
Aufgrund der städtischen Vorgabe, zum einen möglichst viele Bäume zu erhalten und zum anderen eine aufgelockerte Punkthausbebauung umzusetzen, konnte die zulässige GRZ des Grundstücks nicht ausgenutzt werden. Als Kompensation wurde dafür die Genehmigung eines zusätzlichen Vollgeschosses erreicht.


Projektadresse
Moosbeerweg 21 / Am Damm 1
22175 Hamburg-Bramfeld
Bauherr   Wohn Konzept Moosbeerweg GmbH
BGF (oberirdisch)   2.339 m²
Wohnfläche   2.023 m²
Wohneinheiten   22
Grundstück   3.435 m²
Stellplätze   22
Zeitraum
2010 (Wettbewerb, Zuschlag)
2011-2016 (LP 1-8)
2016 (Fertigstellung)
Projektmitarbeiter
Birgit Albrecht, Alexander Brügger, Tomislav Kutlesa, Gerd Schümann, Marcus Weinrich