Ilmenau Garten Quartier

Städtebauliche Studie für ein neues Wohngebiet in Lüneburg

Bebauung ehemaliger Bahntrassen
Dieses zur Konversion vorgesehene Bahngelände eignete sich zum einen durch seine landschaftlich reizvolle Lage am Flussufer der Ilmenau und zum anderen durch seine kurze Anbindung an die Lüneburger Innenstadt sehr gut für Wohnungsbau. Das städtebauliche Konzept sieht eine Abnahme der Bebauungsdichte von Norden nach Süden und von Osten nach Westen vor. An ein Kerngebiet mit Nutzungen wie Büro, Hotel oder Dienstleistungsgewerbe im nördlichen Bereich schließt sich ein Mischgebiet für Sonderwohnformen (z.B. Seniorenheime oder Studentenwohnungen) an. Es folgt der größte Teil des Quartiers mit Baufeldern für Wohnbauzeilen und kleinere Mehrfamilienhäuser. Im südlichen Bereich sind Reihen- und Doppelhäuser vorgesehen. Ein öffentlicher Platz auf Höhe des Zusammenflusses von Ilmenau und Lösegraben soll mit kleinen Läden und gastronomischen Angeboten als identitätsstiftendes Quartierszentrum fungieren. Das bislang zugewachsene Ilmenauufer wird durch eine den Flusslauf begleitende Grünanlage zugänglich gemacht und sorgt für Naherholungsmöglichkeiten direkt innerhalb des neuen Quartiers.

Besonderheiten
Parallel zu den östlich angrenzenden Bahngleisen dienen langgezogene Baukörper als zusätzliche Lärmschutzmaßnahme für die dahinter liegenden Wohngebiete in attraktiver Wasserlage. Die Erschließungsstraße und Stellplatzanlagen sind so platziert, dass sie den Abstand der Gebäude zur Schallquelle vergrößern.


Projektadresse
An der Wittenberger Bahn
21337 Lüneburg
Auftraggeber   aurelis Real Estate GmbH
BGF (oberirdisch)   36.000 m²
Wohnfläche   27.400 m²
Wohneinheiten   304
Gebietsgröße   33 ha
Zeitraum   2010-2011 (LP 1-3)